Spartipps für mehr Abenteuer – Teil 1

Blogpostserie: Spartipps

Dies ist der erste Artikel meiner Blogpostserie zum Thema Spartipps. Hier findest du jede Woche einen einfachen Spartipp, den du perfekt in deinen Alltag integrieren kannst und der dir helfen wird besser mit deinem Einkommen auszukommen, sogar wenn du einen Kredit abbezahlen musst oder wenig verdienst.

Manche der Tipps wirst du vielleicht schon kennen, andere klingen total logisch und bei einigen anderen wirst du überrascht sein, dass du da noch nicht selbst drauf gekommen bist.

Es sind alles Spartipps, die ich auch selbst anwende und die mir dabei helfen jeden Monat mindestens 350 Euro meines Kredits zurückzuzahlen. Ich lebe zwar schon immer recht sparsam, aber auch ich habe einmal den Fehler gemacht einen Kredit aufzunehmen. Damals dachte ich, dass das notwendig sei, weil ich unbedingt studieren wollte. Da es nichts bringt sich über Fehlentscheidungen zu ärgern, stecke ich meine Energie lieber in die Tilgung. Mach mit! Zusammen werden wir unsere Schulden los oder sparen uns eine schöne Summe für zukünftige Abenteuer an.

Spartipp

#1_Spartipp

Hin und wieder brauchen wir etwas Neues. Auch als Minimalist gehen dir Dinge kaputt oder verloren, für die du dann Ersatz brauchst. Vor allem Kleidung brauchen wir häufig neu. Wie soll ich sparen, wenn ich neue Kleidung kaufen muss? Ganz einfach. Geh nicht planlos in ein Geschäft und guck was dir gefällt. Überlege vorher wie viel du maximal dafür ausgeben möchtest/kannst und halte dich an diese Grenze. Ich bin früher wirklich sehr gerne shoppen gegangen. Und ich hatte nur sehr wenig Geld zur Verfügung. Also habe ich mir für jedes Kleidungsstück Limits gesetzt. Das hilft vor allem, wenn du dazu neigst doch mal das ein oder andere spontan zu kaufen. Wenn du ein Limit hast, gehst du an teureren Sachen einfach vorbei. Eine grobe Vorauswahl trifft man ja immer über die Optik. Dein zweiter Blick sollte auf das Preisschild fallen. Ist der Preis höher als dein Limit für dieses Kleidungsstück? Weg damit! Keine Kompromisse! Das heißt jetzt aber nicht, dass du nur noch billige Ware kaufen sollst, die eventuell sogar unter fragwürdigen Bedingungen hergestellt wurde. Warte einfach auf Angebote. Kleidung, die schon von Anfang an zu enorm niedrigen Preisen angeboten wird, ist oft auch qualitativ nicht so hochwertig.

Wie findest du deine Limits?

Am Anfang ist es natürlich schwierig herauszufinden, wie viel du für eine Hose oder ein T-Shirt ausgeben musst. Verwahre dazu am besten die Kassenbons. So kannst du vergleichen, was ähnliche Produkte kosten und dann entscheiden wie viel du bereit bist in Zukunft dafür zu bezahlen. Dir wird auch auffallen, dass viele, fast identische Produkte zu sehr unterschiedlichen Preisen angeboten werden. Wieso solltest du etwas für 5 Euro kaufen, wenn du es in gleicher Qualität für 4 Euro haben kannst? Setze dein Limit also beim niedrigsten Preis an, den du für dieses Produkt ausgeben musst. Neben dem Vergleich der Preise spielt natürlich auch dein Budget eine große Rolle. Bei qualitativ hochwertigeren Produkten lohnt sich eine Investition häufig, vor allem, wenn es sich um etwas handelt, was du in schlechter Qualität sonst immer wieder neu kaufen müsstest. Schuhe sind da ein gutes Beispiel. Ich war früher gezwungen mir etwa einmal im Jahr neue Schuhe zu kaufen, weil meine alten kaputt waren. Fast jedes Jahr habe ich mir Schuhe für 20 Euro gekauft, weil ich mir teurere Schuhe nicht leisten konnte. Als ich mehr verdient habe, habe ich mir dann etwas teurere Schuhe gekauft, die ich mittlerweile seit 5 Jahren trage. Sie werden mich wahrscheinlich auch die nächsten 5 Jahre noch verlässlich begleiten. Hast du nur ein kleines Einkommen, bleib ruhig erst einmal bei den günstigeren Schuhen.

Gesamtlimit setzen

Versuche auch, dir ein allgemeines Limit zu setzen – nicht nur für die einzelnen Produkte, sondern auch für Produktgruppen, wie Kleidung, Kosmetik, Bücher/Zeitschriften. So kommst du nicht in Versuchung dir fünf Pullover zu kaufen, nur weil es gerade so ein tolles Angebot gibt. Überlege dir sorgfältig, wie viel Neues du im Monat wirklich brauchst. Ich empfehle dir für die einzelnen Produktgruppen verschiedene „Spardosen“ anzulegen. So behältst du immer den Überblick über deine Finanzen und siehst auf deinem Girokonto direkt, was für dein Sparziel übrig bleibt, wenn du dich an deine eigenen Limits hältst. Schön ist es auch, wenn am Ende des Monats noch Geld in deinen Spardosen übrig bleibt. Damit kommst du deinem Sparziel für neue Abenteuer noch einmal ein Stück näher und kannst vielleicht sogar dein Limit für den nächsten Monat heruntersetzen.

Wenn du dich an deine eigenen Limits hältst, weißt du schon am Anfang des Monats, wieviel Geld am Ende übrig ist. Mir geht es damit besser, weil mich dadurch die Frage nicht belasten kann, ob ich noch genug Geld für den nächsten Lebensmitteleinkauf habe oder nicht.

Hast du noch Fragen oder Anregungen zum Thema Limits setzen? Ab in die Kommentare damit!
Teile die Seite auch mit Freunden, damit ihr gemeinsam spannende Abenteuer erleben könnt!

 

zum Spartipp #2

>>>Hier geht’s zur Übersicht der Spartipp Reihe<<<

6 Comments

  1. Bei Sachen sollte man aber auch auf die Qualität und die Nachhaltigkeit achten. Manchmal ist es sinnvoller auf etwas zu sparen und mehr auszugeben, wenn es dafür dann aber mehrere Jahre hält. Gerade bei günstigen Klamotten ist mir das aufgefallen, die gehen teilweise so schnell kaputt, dass man mehr spart, wenn man ein mal mehr investiert. :-)
    Sonst super Tipps! :-)

    Viele Grüße,
    Semi

  2. Hallo,
    ich verfolge Deine Seite jetzt schon einige Zeit und bin begeistert. Vieles spricht mir aus den Herzen. Seit etwa 1 Jahr beschäftigt mich das Thema Minimalismus.
    Ich habe mich auch schon von vielen Dingen getrennt und freue mich jedesmal aufs neue wenn ich in meine ordentlichen Küchenschränke und co gucke. Der Beweggrund meine Ziele zu überdenken war der Tot meiner Mama. Sie starb 2012 an der Krankheit ALS mit nur 58 Jahren. Das war für mich ein Zeichen wie kurz unsere Zeit sein kann und was ich noch alles erleben möchte ohne Zeit zu verschwenden. Ich möchte noch viele Reisen machen und habe auch schon einige Ecken bereist. Und dafür spare ich jedesmal das ich mindestens 1 weitere Reise im Jahr machen kann. Und das alles ist viel wichtiger als 10 Hosen im Schrank liegen zu haben. Ich bin ein neuer Fan von Deiner Seite. lg Annett

    • Silke

      20. Mai 2015 at 14:19

      Liebe Annett,
      vielen Dank für deinen schönen Kommentar.
      Es freut mich, dass du zu meinem Blog und zum Minimalismus gefunden hast, auch wenn der Grund dafür nicht schön ist. Wir sollten nicht leben als würde es immer so weitergehen, sondern jeden Tag mit viel Freude und Abenteuern gestalten. Ich hoffe, dass das ganz vielen Menschen auch ohne einen solchen Schicksalsschlag bewusst wird. Ich wünsche dir, dass du noch ganz viel entdecken wirst auf deinen Reisen und dass du weiterhin Freude am Minimalismus und deinen ordentlichen Schränken hast. Mache weiterhin das Beste aus deinem Leben und genieße jeden Moment.
      Ganz liebe Grüße
      Silke

  3. Um einfacher die Limits zu errechnen, ist eine komplette Aufstellung der Einnahmen und Ausgaben sinnvoll. Auf einen Blick erkennt man, wie viel Geld für Luxus nach Abzug aller nötigen Kosten übrig ist. Auf den zweiten Blick erkennt man, welche Ausgaben sich herabsetzen lassen. So kann man z.B. mit einem halbierten Kleideretat oder einem Prepaidhandy sparen.
    Ein Haushaltsbuch zu führen, schult den Blick für echte Schnäppchen und für Geldfallen. Nach einem Jahr kann man sich leicht ausrechnen, wie viel man insgesamt ausgegeben hat, und seine Limits setzen.

    • Silke

      7. April 2015 at 10:14

      Hallo Christine,
      vielen Dank für deine tolle Erklärung zum Haushaltsbuch. Vor allem am Anfang macht es das Sparen deutlich einfacher. Vielen fehlt einfach der Überblick über Einnahmen und Ausgaben, weshalb sie sich häufiger verkalkulieren.
      Lieben Gruß
      Silke

Schreib einen Kommentar

Your email address will not be published.

*

*

© 2017 minimalisch.de

Theme by Anders NorenUp ↑