Schreibe eine Bucket List!

Diese Liste darf in deinem Leben nicht fehlen!

Du kennst sie vielleicht schon von anderen Blogs – die Bucket List. Eine Liste mit Dingen, die du noch erleben möchtest, Orten, die du sehen willst, Ländern, die du bereisen möchtest und Gewohnheiten, die du loswerden oder dir aneignen willst. Auch als Minimalist ist die Bucket List eine tolle Möglichkeit um dir deine Ziele bewusster zu machen. Warum minimalisierst du deinen Besitz? Möchtest du damit etwas bestimmtes bewirken?Mir ist durch meine Bucket List bewusst geworden, dass ich minimalistisch lebe, um mehr Geld für Abenteuer zu haben. Das ist aber nicht alles. Ich habe durch diese Liste auch festgestellt, wie wichtig mir Umweltschutz, Nachhaltigkeit und ein unabhängiges Leben sind. Beim Aussortieren bedeutet das manchmal, dass ich Dinge länger behalte, obwohl ich sie nicht mehr brauche, da ich warte bis jemand den Gegenstand haben möchte, anstatt ihn zu entsorgen. Das ist zur Zeit der einzige Grund, warum meine Wohnung noch nicht so leer ist, wie sie sein könnte. Wenn ich meine Bucket List lese, sehe ich aber sofort, warum ich mir Zeit beim Ausmisten lasse.

 

Nicht nur irgendeine Liste

Wenn du deine Bucket List erstellst, solltest du dir vorher klarmachen, dass es dabei um deine Wünsche, Ziele und Träume geht. Eine Bucket List ist für mich nicht einfach nur eine Liste. Sie spiegelt dein Leben, dein Denken, deine Bedürfnisse und zum Teil auch deine Schwächen wider. So eine Liste kann also etwas sehr persönliches sein. Das Beste an deiner Bucket List ist aber, dass sie dich motiviert, dir den Weg weist und dir zeigt, wieso dein Leben lebenswert ist. Du glaubst gar nicht wie großartig das Gefühl ist, wenn du einen Punkt auf deiner Bucket List abhaken kannst!

 

Meine Bucket List

Ich zeige dir meine persönliche Bucket List mit vielen privaten Einblicken, weil ich möchte, dass du mich besser kennenlernst. Du findest aber auch Links, die dir beim Umsetzen einiger Punkte helfen sollen.  Vielleicht können wir auch ein paar der Punkte gemeinsam abhaken. Damit es nicht zu chaotisch wird, habe ich meine Bucket List in 7 Bereiche unterteilt.

Länder und Orte                                                            

Abenteuer

Ängste und schlechte Angewohnheiten         

Dinge, die ich mir angewöhnen möchte

Aktionen                                                                             

Persönliche und berufliche Ziele

Lernziele

 

Länder und Orte

Bali_Strand

Mal abgesehen davon, dass ich am liebsten die ganze Welt bereisen möchte, reizen mich die folgenden Orte und Länder ganz besonders:

 

Neuseeland

Skandinavien

Schweiz

Gili Trawangan

Mexiko

Indonesien (vor allem Bali!) Hier findest du Berichte von meiner Zeit auf Bali.

 

Abenteuer

Ein paar Dinge habe ich zwar schon erlebt, aber diese Abenteuer fehlen definitiv noch:

 

Wwoofen/ workaway oder ähnliches (zurzeit bin ich in der Finca Vegana und helfe vor allem bei der Gartenarbeit)

Für längere Zeit auf einer (einsamen) Farm oder Hütte leben

Zu Fuß oder mit dem MTB die Alpen überqueren

Mit Haien tauchen

Mit dem Wohnmobil durch Südeuropa, Skandinavien und Irland reisen

Umzug in ein Wohnmobil

Apalachian Trail wandern

Whale Watching  (ein atemberaubendes Erlebnis in Tarifa!)

 

Ängste und schlechte Angewohnheiten

Naschzeug

Wir alle haben Ängste, Schwächen und schlechte Angewohnheiten. Manche stören dich vielleicht nicht, aber andere beeinflussen dein Leben oft negativ. Hier siehst du von welchen Dingen ich mich befreien möchte:

 

Weniger Süßigkeiten essen (dauerhaft!)

Angst vorm Autofahren loswerden (auch bei größeren Fahrzeugen)

Beim Mountainbiken mehr an mich glauben und weniger Angst vor Stürzen haben

Höhenangst loswerden

ordentlicher werden

 

Dinge, die ich mir angewöhnen möchte

Schlechte Angewohnheiten loszuwerden ist sicher wichtig, aber genauso wichtig finde ich es, sich positive Dinge, die dir oder deiner Umwelt gut tun anzugewöhnen. Das möchte ich gerne in meinen Alltag integrieren:

 

Täglich Yoga

Häufiger meditieren (das Meditieren hat sich so ganz nebenbei in mein Leben integriert)

Morgenroutine

Barfuß laufen

Nachhaltigkeit (kann man nie wirklich abschließen, aber ich habe große Fortschritte gemacht)

Müll vermeiden

 

Aktionen

Ich würde die Welt gerne ein Stück besser machen. Das ist leider nicht so einfach, aber ich habe ein paar Ideen was ich in nächster Zeit gerne machen würde:

 

Müll sammeln an Stränden (machst du mit?) Auf Bali und in Indien habe ich zwischendurch Müll am Strand gesammelt. Das werde ich auf jeden Fall noch häufiger machen, da ich damit andere Leute anstecken konnte.  :-)

Mein Grundeinkommen unterstützen

Müll sammeln auf Park- und Stellplätzen

 

Persönliche und berufliche Ziele

AusmistenAusgemistet

Persönlicher und beruflicher Fortschritt ist mir sehr wichtig. Es geht mir dabei nicht darum reich zu werden, sondern meine Kosten zu decken und eine gewisse Unabhängigkeit genießen zu können. Gleichzeitig möchte ich anderen helfen, dieses Ziel auch zu erreichen. Mal sehen, ob mir das mit den aufgeführten Zielen gelingt.

 

nur noch Dinge besitzen, die ich wirklich brauche (Bis auf ein paar Reserven besitze ich wirklich nur noch die Dinge, die ich brauche.)

von der Selbstständigkeit leben können

Büroklammerexperiment durchführen

Ein Buch schreiben (und veröffentlichen)

Schuldenfreiheit (Im August 2016 habe ich endlich meine letzte Rate meines Studienkredits bezahlt!!! Ein umwerfendes Gefühl! )

Anderen helfen richtig mit Geld umzugehen (ich hoffe, dass meine Spartipps dir schon helfen)

 

Lernziele

Ich bin unglaublich wissbegierig. Es gibt kaum etwas, das mich nicht interessiert oder für das ich mich nicht für wenigstens ein paar Stunden begeistern kann. Ich beschränke mich daher auf ein paar kleine Dinge, die ich in näherer Zukunft lernen möchte.

 

Mindestens eine weitere Sprache fließend sprechen (Spanisch zum Beispiel)

Surfen

Tauchen (immerhin war ich schon schnorcheln)

Programmieren lernen (Grundkenntnisse php und html)

Mit Stäbchen essen

 

Ziele, Träume und Wünsche ändern sich

Meine Bucket List ist nur eine Momentaufnahme. Ständig kommen neue Dinge hinzu. Zwischendurch streiche ich auch wieder einen Punkt, weil ich feststelle, dass er mir doch nicht so wichtig ist. Und manchmal kann ich einen Punkt abhaken, weil ich ihn schon erlebt habe. Wie du siehst, ändert sich eine Bucket List im Laufe deines Lebens. Das ist ganz normal und hat nichts damit zu tun, dass man seine Ziele aus den Augen verliert. Du veränderst dich einfach und somit verändern sich auch deine Ziele, Träume und Wünsche. Deine Bucket List sollte keine To-do-Liste sein. Du sollst Spaß an den Dingen haben, die du aufgelistet hast. Kleiner Tipp: Verwahre auch deine alten Bucket Lists. Ich habe mich köstlich amüsiert, als ich letztens meine erste Bucket List gefunden habe. Wirklich interessant was mir damals alles wichtig erschien. Ich habe mich sehr verändert in den letzten Jahren. Und das ist gut so.

 

Fragen für deine Bucket List

Damit es dir nicht so schwer fällt deine eigene Bucket List zu erstellen, habe ich dir ein paar Fragen aufgelistet, die dir dabei helfen werden, deine Bucket List schnell zu füllen.

Welche Dinge fallen dir spontan ein, die du erleben möchtest?

Welche Länder möchtest du unbedingt sehen?

Welche Stadt findest du total schön, warst aber noch nie dort?

Was möchtest du in der Welt verändern?

Was möchtest du lernen?

 

Viel Spaß beim Schreiben deiner Bucket List!

 

Was ist dein erster Punkt auf der Bucket List?

4 Comments

  1. Hallo Silke,

    ich habe auch so eine Liste, nenne sie aber lieber Wunschzettel. Denn das sind es letztlich: Wünsche. Meiner Meinung nach wird mein Leben nicht besser oder schlechter, wenn ich eine Sache mehr oder weniger davon abhake. Aber sie hilft mir, Ziele im Auge zu behalten.

    Viele Ziele, die du hast, habe ich zwar auch, aber gar nicht auf meiner Liste stehen, weil es sich häufig um Dinge handelt, die ich fest integrieren möchte, Müll vermeiden beispielsweise. Das lässt sich nicht abhaken, das möchte ich als Dauerzustand.

    Und ja, die Liste ändert sich, da hast du Recht. Den Apalachian Trail möchte ich auch mal erwandern, aber er steht noch nicht auf meiner Liste. Die findest du übrigens auch auf meinem Blog.

    Alles Liebe und viel Erfolg beim Abhaken,
    Philipp

    • Silke

      11. April 2015 at 7:39

      Hallo Philipp,
      Wunschzettel ist auch ein schöner Titel für so eine Liste. So habe ich früher meine Zettel mit den Geburtstags- und Weihnachtswünschen genannt. Damals waren das allerdings sehr materialistische Dinge :-)
      Dass auf meiner Liste auch Dinge stehen, die ich fest integrieren möchte, liegt daran, dass es ein wenig dauert, bis man so etwas in sein Leben aufgenommen hat. Abhaken werde ich es, wenn ich, zum Beispiel beim Müll vermeiden, nicht mehr darüber nachdenken muss, sondern automatisch weniger Müll produziere. Ein Dauerzustand soll es natürlich trotzdem sein, aber eben einer, den ich bisher noch nicht erreicht habe.
      Deinen Wunschzettel finde ich sehr schön. Vielleicht begegnen wir uns ja bei einem dieser Abenteuer. Wir haben ja doch ein paar Schnittstellen 😉
      Lieben Gruß
      Silke

  2. Hallo Silke,
    Eine tolle Bucket-List hast du da! Jetzt bin ich echt ins Grübeln gekommen. Ich glaube, ich würde auch gerne Tauchen lernen. War mal in Ägypten Schnorcheln und das fand ich schon so genial, wie muss es erst sein, wenn man in ein richtiges Riff eintaucht? Außerdem würde ich gerne mal zum Hochseefischen (kann man bestimmt verbinden;)), einen Road-Trip durch die USA machen… ich muss mir da wirklich nochmal Gedanken machen.
    Dieses Experiment mit der Büro-Klammer ist ja echt genial. Vielleicht könnt ihr euch so ja einen Wohnwagen ertauschen? 😉

    Liebe Grüße
    Pia

    • Silke

      27. März 2015 at 9:39

      Hallo Pia,
      freut mich, dass ich dich mit meiner Bucket List ein wenig anstecken konnte :-)
      Ein Road-Trip durch die USA klingt verdammt aufregend! Ich hoffe du kannst das irgendwann umsetzen und dann davon berichten.
      Eine Büroklammer gegen ein Wohnmobil einzutauschen, dauert sehr lange, befürchte ich. Dafür bin ich momentan zu ungeduldig. Ich möchte endlich losfahren… oder zumindest endlich ein Womo besitzen. Ich finde es aber interessant das Experiment unterwegs durchzuführen. Vielleicht bekommen wir ja mal einen kostenlosen Stellplatz als Tauschgegenstand. Und dann geht das Experiment von vorne los. 😉
      Lieben Gruß
      Silke

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