Deine günstige Backpacker Ausrüstung für Irland

Mit dem Rucksack über den Beara Way

Irland. Ein Land mit satten, grünen Wiesen, schroffen Felsen, Meer und Schafen. Ein Land, das ich meinem Freund unbedingt zeigen wollte. Von vornherein war klar, dass wir dort wandern möchten. Und Zelten. Und Abenteuer erleben. Und frei sein. Daher fiel unsere Wahl auf den Beara Way. Das ist eine Wanderroute im Südwesten Irlands, die über die Beara Halbinsel führt und sehr abwechslungsreiche Landschaften und Aussichten bietet. Diese Route ist noch nicht so bekannt und überlaufen, wie beispielsweise der Ring of Kerry. Tatsächlich haben wir während unserer Wanderungen keine anderen Backpacker gesehen. Erst in den Hostels wurde es geselliger. Wir haben zwei Wochen für den Beara Way eingeplant, damit wir an schönen Orten länger verweilen können ohne uns nachher hetzen zu müssen. 10 Tage solltest du dir mindestens Zeit lassen, damit deine Reise abenteuerlich aber nicht stressig wird. So hast du genug Zeit, die atemberaubende Aussicht über die Küste, die endlosen Schafweiden und die kleinen Orte mit den bunten Häusern zu genießen. Die einzelnen Etappen des Beara Way sind zum Teil anstrengend, aber jeder einzelne Schritt wird durch die fantastische Landschaft belohnt. Die Ruhe und Einsamkeit Irlands sind eine super Abwechslung zum oft stressigen Alltag. Der Beara Way eignet sich hervorragend, wenn man mal eine Auszeit braucht und auf der Suche nach einem Abenteuer ist.

 

Anschaffung deiner Backpacker Ausrüstung für Irland

Wenn schon Camping Ausrüstung vorhanden ist

Wenn du schon Camping-Zubehör besitzt, empfehle ich dir zu schauen, was du davon in Irland gebrauchen kannst. Es gibt viele Ausrüstungsgegenstände, die du sowohl in kühlen als auch in warmen Regionen verwenden kannst. Versuche deine Ausrüstung deinen zukünftigen Abenteuern anzupassen. Was sich nicht für deine Zukunftspläne eignet, kannst du verkaufen und das Geld in neue, flexiblere Ausrüstung investieren. Viele Dinge eignen sich für einen Trip mit dem Wohnmobil durch Italien, taugen aber für eine Backpacking-Tour durch Irland nichts. Wir hatten beispielsweise ein Zelt, das aber viel zu riesig und auch zu schwer war. Die Schlafsäcke, die wir besaßen, waren für Irland einfach zu dünn und einen Wanderrucksack besaßen wir erst gar nicht.

Wie du an das nötige Kleingeld kommst

Einen großen Teil unseres Reise-Budgets haben wir auf einem Trödelmarkt eingenommen. Als tollen Nebeneffekt haben wir so auch unsere Wohnung und den Keller entrümpelt. Damit deine Ausgaben für neue Ausrüstung nicht ins Unermessliche steigen, solltest du früh genug mit der Planung anfangen. Wir haben fast ein Jahr vor der Reise angefangen die Ausrüstung zusammenzustellen. So hatten wir Zeit jeden Monat etwas Geld zurückzulegen.

Wie du Kosten sparen kannst

Wenn du dir Zeit für die Anschaffung deiner Backpacker Ausrüstung lässt, kannst du auf Rabattaktionen in Outdoorläden oder im Internet warten. Das solltest du auf jeden Fall machen. Unsere Ausrüstung haben wir zum größten Teil in einem Outdoorgeschäft besorgt, in dem es eine Niedrigpreisgarantie gibt und eine Kundenkarte, durch die du nach einem Jahr Prozente in Form eines Gutscheins auf deine getätigten Einkäufe ausbezahlt bekommst. Solche Angebote lohnen sich, wenn du ein Abenteuer planst, für das du noch einiges an Ausrüstung brauchst. Im Laufe des Jahres haben wir festgestellt, wie wichtig es ist, ein Geschäft mit Verkäufern zu haben, denen man vertraut. In dem Geschäft unserer Wahl kannte man uns nach ein paar Monaten schon und wir wurden nicht nur jederzeit freundlich begrüßt, sondern auch bestens beraten und zum Beispiel auf Rabattaktionen aufmerksam gemacht. Die Verkäufer wussten was wir vorhaben und haben uns dementsprechende Ausrüstungsgegenstände empfohlen.

 

Was du beachten solltest, wenn du mit dem Rucksack durch Irland wandern möchtest

Überlege, was du unterwegs wirklich brauchst. Was du nicht unbedingt brauchst, musst du nicht extra kaufen. Viele Backpacker kaufen für ihre Touren unglaublich viel (teures) Zubehör, welches sie dann nur ein einziges Mal benutzen. Gewöhne dir an, nur Dinge mitzunehmen, die du auf jeden Fall brauchst. Keine Dinge, die nützlich sein könnten, falls der unwahrscheinliche Fall eintritt, dass die Welt untergeht. Du machst keine monatelange Reise durch den Dschungel, sondern einen Backpacking-Trip durch Irland. Sollte dir etwas lebensnotwendiges fehlen, kannst du es im nächsten Ort kaufen.

Das Gelände ist oft schroff, steil und matschig.

Irland_BearaWay_Backpacker

Festes, wasserfestes Schuhwerk, Trekkingstöcke und ein gut sitzender Rucksack mit leichtem Inhalt sind hier mit Gold kaum aufzuwiegen. Spare nicht an den falschen Enden, wenn deine Reise kein Alptraum sondern ein Abenteuer werden soll. Nach mehreren Stunden bergauf in unwegsamem Gelände, spürst du jedes Kilo, dass du zu viel mit dir herumträgst und Trekkingstöcke und gute Wanderschuhe geben dir den nötigen Halt und sorgen damit für enorme Erleichterung beim Wandern.

In Irland regnet es viel.

Das ist leider nicht nur ein Gerücht. Das heißt aber nicht, dass du die Sonne nie zu Gesicht bekommst. Wir hatten beispielsweise drei Tage Sonnenschein in Folge ohne auch nur einen einzige Tropfen Regen. Wir durften uns dann über Sonnenbrand und Mückenstiche statt nasse Füße freuen. Also vergiss neben atmungsaktiver Regenkleidung (Hose und Jacke) auch die Sonnencreme nicht. Wir hatten oft stundenlang keinerlei Möglichkeit uns vor Sonne oder Regen zu schützen. Du läufst auf dem Beara Way hauptsächlich durch die Pampa. Der Beara Way ist kein gut erschlossener Alpenwanderweg mit Schutzhütten. Dein Zelt sollte dementsprechend auch wetterfest sein. Falls dein Rucksack kein integriertes Regencover hat, solltest du unbedingt eins kaufen. Sollte es mal zwei oder mehr Tage am Stück regnen, wird es schwierig all deine Kleidung zu trocknen. Sorge also vor.

Irland ist teuer.

Lebensmittel kosten verglichen mit Deutschland deutlich mehr. Plane das in dein Reise-Budget ein. Selbst wenn du nicht jeden Tag zum Essen in einen Pub gehst, sondern auch mal selbst kochst, musst du tiefer in die Tasche greifen als in Deutschland. Damit du unterwegs nicht zu viel Geld für Lebensmittel ausgeben musst, rate ich dir ein paar Vorräte mitzunehmen. So haben wir es auch gemacht. Das ist günstiger als jeden Tag etwas in Irland kaufen zu müssen und du bist flexibler, weil du nicht darauf angewiesen bist, jeden Tag in der Nähe von Einkaufsmöglichkeiten zu übernachten.

 

Was du bei der Mitnahme von Lebensmitteln beachten musst

Du musst natürlich darauf achten, dass die Lebensmittel, die du von zu Hause mitnimmst, nicht zu schwer sind, und dass sie nicht gekühlt werden müssen. Es gibt auch Lebensmittel, die man besser nicht in den Rucksack packen sollte, da es Probleme bei den Kontrollen am Flughafen geben könnte. Fleisch und Käse werden zum Beispiel nicht so gerne gesehen, da du eventuelle Keime und Krankheitserreger importieren könntest. Wenn du von Deutschland oder einem anderen EU-Land nach Irland fliegst, solltest du keinerlei Probleme bekommen, da hier die Bestimmungen nicht so streng sind. Um Diskussionen zu vermeiden, würde ich Wurst und Käse trotzdem zu Hause lassen.

Diese Lebensmittel kann ich dir empfehlen

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Für dein Frühstück kannst du Müsli mitnehmen. So musst du in der Früh nicht los um etwas zu besorgen. Wir haben für 7 von 14 Tagen Müsli mit der entsprechenden Menge Milchpulver portionsweise in Frischhaltebeutel gepackt, die du nach dem Frühstück super als Müllbeutel für den restlichen Tag verwenden kannst. So hast du keinen Müll in den Taschen und die Umwelt bleibt auch verschont. Morgens musst du dein vorbereitetes Müsli nur mit warmem Wasser übergießen, damit aus dem Milchpulver Milch wird und fertig ist ein leckeres Frühstück.

Mittags oder abends kannst du „Fertiggerichte“ mit Wasser aufgießen. Nimm auf keinen Fall Dosensuppen oder ähnliches mit, da das Gewicht durch das enthaltene Wasser unglaublich hoch ist. Wir haben uns letztes Jahr für Gerichte von Alnatura entschieden. Die sind zwar teurer als andere Produkte, aber sie enthalten keine Geschmacksverstärker und machen tatsächlich satt. Die Hirse- und auch die Bulgur-Pfanne kann man auch super mit etwas Kräuterquark oder frischem Gemüse aufpeppen.

Für zwischendurch kannst du Müsli- und Power-Riegel sowie Traubenzucker einpacken. Das reicht für einen kurzen Energieschub, wenn du mal keine Kraft mehr hast. Ein warmer Tee tut auf solchen Wandertouren auch immer gut. Teegranulat eignet sich hier hervorragend, da es wenig wiegt, kaum Platz wegnimmt und keinen Müll erzeugt. Von Ricola gibt es da leckere Sorten, die auch ein Kratzen im Hals verschwinden lassen, falls du doch einmal nasse Füße bekommen hast.

Wenn deine Vorräte knapp werden – oder du einfach einmal etwas anderes essen möchtest

In Irland findest du neben den großen Supermärkten auch häufig kleinere Läden mit Lebensmitteln. Hier lohnt sich ein Preisvergleich, da einige Produkte in den kleinen Läden günstiger sind. In den großen Supermärkten bekommst du Lebensmittel oft günstiger, wenn du mehr als eine Packung kaufst. Plane die nächsten Tage und überlege dir, ob du vielleicht gleich zwei Pakete Nudeln brauchst. Frag auch ruhig beim Bauern um die Ecke, ob er ein paar Eier oder ähnliches übrig hat, die du ihm abkaufen kannst. Oft ergeben sich bei solchen Gelegenheiten tolle Gespräche und mit etwas Glück hat der Bauer auch noch eine Wiese, auf der du kostenlos zelten kannst oder gibt dir einen Tipp für Einkaufsmöglichkeiten im nächsten Ort.
Wenn du keine Lust hast selbst zu kochen und es dir lieber in einem der vielen Pubs gemütlich machen möchtest, halte die Augen nach Tagesgerichten oder Special Offers offen. Zu Tageszeiten an denen der Besucherandrang eher gering ist, gibt es häufig spezielle Angebote, die deutlich günstiger sind als zu den Stoßzeiten. Versuche also lieber um 15 Uhr essen zu gehen als um 12 oder 18 Uhr. Die Wahrscheinlichkeit ist hoch, dass du dir ein paar Euro sparst.

Fazit

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Wichtig ist, dass du früh anfängst zu planen. Eine komplette Backpacker Ausrüstung inklusive Rucksack, Zelt und Schlafsack kostet ein paar Euro und die wollen erst einmal verdient werden. Nimm dir Zeit. Überstürze nichts. Auch wenn es schwer fällt, weil du dich in Gedanken schon mit blökenden Schafen über die grünen Wiesen Irlands rennen siehst. Je mehr Zeit du dir nimmst um deine Ausrüstung zusammenzustellen, desto bessere Angebote kannst du finden. Du musst nicht das total überteuerte Zelt in der Hauptsaison kaufen, weil es drei Tage später schon losgehen soll. Vor allem bei Camping-Zubehör, wie Schlafsäcken und Zelten, hast du einen großen Preisvorteil, wenn du sie im Winter kaufst. Innerhalb eines Jahres hast du genug Zeit um Preise zu vergleichen, auf bessere Angebote zu warten, Ausrüstungsgegenstände zu testen und für deine Anschaffungen zu sparen. Du möchtest ja schließlich eine Backpacker Ausrüstung haben, die du immer wieder verwenden kannst und nicht unnötigen Besitz anhäufen.

Mehr Infos zum Thema Backpacking in Irland findest du übrigens auf www.backpacking-irland.de (die Seite befindet sich noch im Aufbau, bietet aber schon jetzt einige Infos).

 

Hinweis

9 Comments

  1. War mit einem Freund im Mai für 3 Wochen mit dem Rucksack von Galway in Richtung Norden am Atlantik unterwegs. Wir haben nur wild gecampt, was auch die beste Entscheidung war. Solche Orte zum übernachten findet man ganz selten auf einem Campingplatz. Wenn man auf Konfort verzichten kann muss man dabei eben häufiger im Meer „duschen“. Vieles von der Ausrüstung haben wir kaum genutzt und zuviel Klamotten hatten wir auch dabei. Das lag auch daran, dass wir 3 Wochen das beste Wetter hatten und nur einmal Regen. Die Sonnencreme war echt nötig, so braun würde ich das letzte mal im Urlaub in Spanien 😀 Beim nächsten Mal werde ich mich auch in Sachen essen besser vorbereiten um von Einkaufsmöglichleiten noch unabhängiger zu sein. Unser Weg führte uns übrigens bis nach Bundoran. Zwischendurch sind wir häufiger getrampt und haben zum Schluss ca. 300 km zu Fuß zurückgelegt. Für nächstes Jahr Pläne ich wieder etwas in Richtung Mayo, falls jemand Achill Island kennt :)

  2. hallo super seite . fliege im juli nach irland, nach cork, möchte den beara weg gehen
    mit freundin,
    soll ich zelten od. in den Dörfern übernachten. gibt es Probleme mit wildem campen für eine nacht? vielleicht gibts ein paar tips für uns.
    liebe grüsse aus kärnten. Thomas

    • Silke

      13. Februar 2016 at 3:08

      Hallo Thomas,
      es kommt ein wenig auf euer Budget an, ob ich ein Zelt empfehle oder nicht. In einigen Orten auf der Route gibt es kein Hostel, so dass ihr ohne Zelt auf Bed and Breakfast angewiesen wärt. 2014 lagen die Preise pro Nacht bei mindestens 30 Euro pro Person. Ein Zelt aufzuschlagen ist überall deutlich günstiger. Wir haben nirgendwo wild gecampt. Nicht, weil wir nicht wollten, sondern eher, weil es oft nicht möglich war, weil der Untergrund zu steinig, zu teil, zu matschig oder voller Gestrüpp war. Es ist wohl auch besser jemanden zu fragen, ob man auf seinem Land zelten darf, als heimlich sein Lager aufzubauen. Die Iren sind sehr freundlich. Ich glaube nicht, dass es Probleme gäbe. Ich würde eine Mischung aus Übernachtungen in Zelt und Hostel vorschlagen. Wenn du konkrete Tipps für Campingplätze oder Hostels auf der Route brauchst, schreib mir gerne eine Mail an info@minimalisch.de Ich suche dann alles raus, wenn ich wieder in Deutschland bin. (Edit: In einem älteren Kommentar habe ich schon einmal die Campingplätze aufgelistet!) Ich bastle auch gerade nebenbei an einer Backpackung-Seite für Irland. Ich hoffe, dass sie noch vor Juli online geht und euch dann hilfreiche Tipps liefern wird. Du findest die Infos dann unter http://www.backpacking-irland.de
      Ich wünsche euch auf jeden Fall ganz viel Spaß!
      Grüßt mir die grüne Insel.
      Liebe Grüße aus Thailand,
      Silke

  3. Hallo,

    ich plane im nächsten Jahr nach Irland zu reisen und dort mit Rucksack und Zelt durch die Gegend zu ziehen. Hast Du evtl. Erfahrung, wie es im Mai (ende Mai) mit den Temperaturen ist? Kann man da schon Zelten?

    Lg

    • Silke

      29. August 2015 at 0:13

      Ich war letztes Jahr von Ende Mai bis Anfang Juni in Irland und das Wetter war meist ziemlich gut. Wir haben sogar die Sonnencreme gebraucht 😉 Zelten war auch kein Problem. Du solltest aber einen Schlafsack haben, der dich auch mal bei kälteren Temperaturen warm hält, also keinen reinen Sommerschlafsack.
      Ich wünsche dir jetzt schon ganz viel Spaß in Irland und natürlich bei den Reisevorbereitungen und der Vorfreude 😀 Wenn du noch Fragen hast, kannst du mir auch gerne eine Mail an info@minimalisch.de schicken.
      Liebe Grüße
      Silke

  4. Hallo Silke,

    danke erstmal für deine informative Seite.
    Ein Freund und ich werden im August auch den beara way laufen.
    Ich habe einen Kunstfaser Schlafsack der relativ warm hält (komfortbereich -1/0).
    Habe ihn damals für eine Island Reise gekauft.
    Ich habe gelesen, dass es im Sommer doch schon eher mild ist in Irland.
    Sollte ich mir evtl einen dünneren und damit leichteren Schlafsack kaufen? Wie sind deine Erfahrungen. (Welcher komfortbereich macht Sinn?)
    Danke schon mal und beste Grüße

    Mark

    • Silke

      9. Juli 2015 at 21:09

      Hallo Mark,
      es freut mich, dass dir meine Seite gefällt und ich kann dich nur zu deiner Entscheidung für den Beara Way beglückwünschen :-) Ihr werdet eine richtig tolle Zeit dort haben. Lasst euch nur genügend Zeit (mehr als einen Tag pro Etappe).
      Ich bin eine ziemliche Frostbeule und ich hatte einen Schlafsack mit einem Komfortbereich von 5° und habe nicht gefroren. Ich war Ende Mai/ Anfang Juni dort und die ersten Tage war es überdurchschnittlich warm. Die typischen Regentage gab es aber trotzdem 😉 Wenn es dir ums Gewicht geht, kann ich dir einen Daunenschlafsack empfehlen. Auch das Packmaß hat mir sehr gut gefallen.
      Ich mache jetzt noch ein wenig Frankreich unsicher 😉
      Liebe Grüße
      Silke

  5. Hi
    Ich plane für diesen sommer auch den Beara Way zu laufen.
    kannst du speziell was zum thema Campingplätzen/Wildcampen erzählen???

    mfg
    Daniel

    • Silke

      12. April 2015 at 19:46

      Hallo Daniel,
      erst einmal Glückwunsch zu deiner Entscheidung :-)
      Alle Campingplätze auf denen wir waren, sind wirklich sehr zu empfehlen. Der erste war Hungry Hill Camping in Adrigole. Die Besitzer sind total nett und hilfsbereit, die sanitären Anlagen sind sehr sauber und der Platz ist sehr gepflegt. Wir haben auf dem Rückweg noch eine Nacht dort verbracht, weil es uns so gut gefallen hatte. Der nächste Campingplatz war dann kurz vor Castletownbere. Du kannst ihn eigentlich nicht verfehlen, da er an einen Golfplatz angebunden ist. Es gibt ein paar Stellplätze für Wohnmobile und mit dem Zelt kannst du dich auf dem gepflegten Grün des Golfplatzes niederlassen. Natürlich nur dort, wo du niemandem im Weg bist, oder Gefahr läufst zur Zielscheibe zu werden. Ein weiterer na ja … „Campingplatz“ auf unserer Tour war Solar Mor Camping in Eyeries. Man hat einen tollen Ausblick aufs Meer, allerdings schlägt man sein Zelt im Garten eines freundlichen Iren auf, der sich damit ein paar Euro dazu verdient. Das Bad teilt man sich auch mit ihm. Hätte er gewusst, dass wir kommen, hätte er es bestimmt auch geputzt 😉 Der letzte Campingplatz war direkt am Healy Pass. Den kannst du auch nicht verfehlen und solltest du auch nicht. Wir waren nur eine Nacht dort, aber die Aussicht werde ich nicht vergessen! Ich habe mich dort sofort wohlgefühlt. Leider waren wir die restlichen Nächste immer in Hostels untergebracht und zum Wildcampen kam es auch nicht. Letzteres lag vor allem daran, dass der Boden entweder sehr matschig, steil, voller Schafsscheiße oder Steine war oder überall Buschwerk wucherte. Zwei Belgier, die wir unterwegs (mehrmals) getroffen haben, haben einfach am Strand hinter Castletown ihr Zelt aufgeschlagen. Einfach mal versuchen.
      Ich hoffe ich konnte dir erst einmal etwas weiterhelfen. Wenn nicht, schreib mir doch gerne eine Mail an info@minimalisch.de
      Lieben Gruß
      Silke

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